Januar
27
Beim Durchschauen der alten Hefte, Notizbücher und Zettel bin ich auf ein Tagebuch gestoßen, in das Oma (Lina Burkhardt) immer mal wieder was reingeschrieben hat.
Zunächst war das für mich fast unlesbar, weil es in einer handschriftlichen Mischung aus Sütterlin und Kurrentschrift abgefasst war. Ganz neugierig und spielerisch habe ich mich aber trotzdem darüber gemacht und jeden Tag beim Frühstückstee einige Worte, bald ganze Sätze und zum Schluß dann auch - fast fließend - ganze Seiten abgetippt.
Dabei habe ich nichts verändert und auch kaum was weggelassen - bis auf ein paar Gedichte/Zitate unter anderem von Schiller, Mörike und Hölderlin. Ein paar Kommas habe ich eingefügt.
Rausgekommen sind jedenfalls 12 Seiten inklusive 4 Bildern, die auch in dem Tagebuch waren: hier zum Nachlesen.
Weil das so viel Spaß gemacht hat, tippe ich jetzt mit Mamas Texten weiter, die ersten zwei Hefte sind schon fertig. Ich tippe ihr Geschriebenes nur ab, sortiere nicht chronologisch und verändere oder kommentiere auch nicht. Daher wird wohl manches gedoppelt sein und es gibt auch etliche Zeitsprünge.